Und plötzlich ist alles anders

Im kleinen roten Häusken im Sauerland wohnen Mutti (77), mein Mann Thomas (55), ich (53) und unser Hund Kalle (6)! Und seit 5 Wochen wohnt auch eine polnische Haushalts- und Pflegehilfe, die liebe Magda, hier – Magda macht das schon 😉

Mutti hatte einen großen Schlaganfall und nach wochenlangem stationären Aufenthalt, ist sie seit 5 Wochen zuhause! Ihre Pflege übernehmen Magda und ich – und seitdem ist halt alles anders …

Ich möchte hier Erlebnisse und Erfahrungen einer pflegenden Angehörigen, Freud und Leid und das ganze Drumherum in lockerer Abfolge dokumentieren. Und weil ich denke, das könnte auch für Andere interessant sein, dürfen Sie/ dürft Ihr gern mitlesen!

 

9 Kommentare zu „Und plötzlich ist alles anders

  1. Zu Deinem Entschluß, das Leben im kleinen roten Haus mit uns zu teilen gratuliere ich Dir liebe Heike . Ich wünsche Dir viel Energie für dieses Unternehmen und vor allem für das reale Alltagsleben im kleinen roten Haus.

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    1. Liebe Sabine, ist es traurig, wenn man sich entschließt, einen Angehörigen zu pflegen? Im Gegenteil finde ich. Es gehört viel Mut dazu und Kraft, viel Vertrauen ins Leben und Eigenwilligkeit, denn der Mainstream geht bahin, Angehörige ins Alten- oder Pflegeheim abzuschieben.

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      1. Nein, natürlich nicht. Aber daß Angehörige sich nicht mehr selbst versorgen können, ist zunächst einmal traurig und zwar für beide…das hast Du vollkommen falsch verstanden ❤

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      2. Sabine, ich habe Dich schon richtig verstanden. Natürlich ist es traurig, wenn ein Mensch auf Hilfe angewiesen ist, sich nicht mehr selbst versorgen kann. Aber warum spofort den Focus auf das Traurige? sollte man nicht eher Hochachtung und Bewunderung äußern satt Mitleid wenn ein Mensch sich der Situation stellt und sagt „Ich mach das!“ ? Ich finde es sehr viel trauriger, wenn ein Mensch ins Heim abgeschoben wird.

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